Der PromovierendenRat

Die Promovierendenvertretung der Universität Leipzig

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Unsere Kandidaten 2019

Juni 3rd, 2019 by David Georg Reichelt · Hinterlasse einen Kommentar

Am 4./5. Juni findet die Wahl zum PromovierendenRat für die Amtszeit 2018/19 statt. Der PromovierendenRat ist die Vertretung der Promovierenden an der Universität Leipzig. Das Engagement des PromovierendenRats  umfasst derzeit die Vertretung in Gremien, die Organisation von Netzwerkveranstaltungen und die Beratung zur Promotion, gerne nehmen wir aber auch neue Impulse auf. Um die Promovierenden der Universität Leipzig effizient vertreten zu können, ist es wichtig, dass er diese auch repräsentiert – deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Promovierende wählen gehen. In diesem Beitrag stellen wir die Kandidaten vor, die uns kurze Texte zu sich geschrieben haben. Eine vollständige Liste der Kandidaten findest Du hier.

Du bist Kandidat und Deine Beschreibung fehlt? Dann schick Sie an post@prorat.uni-leipzig.de.

Diana Ayeh
#Das hat mich dazu bewogen, zu promovieren: Ein eigenes Forschungsvorhaben zu entwerfen und auszugestalten, eigene Schwerpunkte setzen zu können und inhaltlich mal so richtig in die Tiefe gehen zu können.
#Mein Doktorandenleben habe ich mir so vorgestellt … tatsächlich ist es aber so…: Vier Jahre sind eine lange Zeit um sich mit einem Thema zu beschäftigen…das könnte ich gut und gerne auch noch zehn weitere Jahre machen. 🙂
#Während des Studiums haben meine Kommilitonen über mich gesagt … und die Professoren …: Ich hinterfrage gerne…auch mal wissenschaftliche Konventionen und Grundannahmen.
#Ich promoviere an der Uni Leipzig: …seit Anfang 2016 an der Fakultät für Geschichte Kunst- und Orientwissenschaften (GKO) zu industriellen Goldbergbau in Burkina Faso innerhalb des SFB 1199 „Verräumlichungsprozesse unter Globalisierungsbedingungen“.
#Das würde ich mir als Verbesserung während meiner Promotionsphase wünschen: Selbstausbeutung, ungeregelte Arbeitszeiten und eine ungewisse berufliche Zukunft gehören im akademischen Mittelbau leider bisher zum Alltag. Ich würde mir manchmal mehr Wertschätzung für Arbeitsleistungen wünschen.
#Beim ProRat mache ich mit: …weil ich sich auch Promovierende hochschulpolitisch organisieren und einbringen sollten.
#Eine Weisheit/ ein Ritual / ein Gedanke etc., dank dessen ich auch in schwierigen Zeiten mit meiner Diss durchhalte: Jeder schwierige Moment geht vorbei und am Ende werde ich auch diese Zeiten vermissen.
#Das Schönste/Bescheidenste am Promovieren ist…: Die inhaltliche Freiheit, die frei einteilbaren Arbeitszeiten…aber leider auch der ständige Optimierungsdruck und die geforderte Selbstdisziplin.
#Neben der Doktorarbeit fülle ich meine (Frei)Zeit am liebsten mit: Westafrikanischem Tanz und postkolonialem Aktivismus.
#Mein Lieblingssnack während des Arbeitens an der Diss ist: Mate und vegane Gummitiere.
#Ich lenke mich von meiner Diss ab mit: Es ist nicht ausgeschlossen, dass eine Rechtsaußenpartei im September in Sachsen Regierungsverantwortung übernimmt. Dies gilt es zu verhindern. Deshalb kann ich nicht in meinem stillen Kämmerlein sitzen und mich einzig und allein mit der Doktorarbeit beschäftigen.

Daria Ankudinova
Mein Name ist Daria Ankudinova, ich komme ursprünglich aus Russland und promoviere am Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie im Bereich der Fachsprachen.
Neben der Promotion bin ich als freiberufliche Dozentin für Deutsch als Fremdsprache sowie Übersetzerin tätig.
Seit Ende 2017 koordiniere ich das Projekt von DaMigra e.V. „Gleichberechtigte politische Teilhabe für Migrantinnen*“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und setze mich dabei für Frauenrechte ein.
Mir sind insbesondere Belange der internationalen Doktoranden wichtig: Gleichberechtigung, hochschulpolitische Mitbestimmung sowie gleichberechtigte Teilhabe an der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft.

Christian Dittmar
Ich habe Journalistik und Hispanistik an der Uni Leipzig auf Diplom studiert. Derzeit arbeite ich als freier Journalist u.a. für den MDR und die LVZ und promoviere daneben am Institut für KMW zum Thema „Entwicklung des Journalismus in Deutschland und Spanien in Zeiten der Euro-Krise“. Im ProRat möchte ich mich besonders für die Belange der extern Promovierenden engagieren, da diese teilweise andere Probleme als Interne haben und ich mich hier einigermaßen auskenne.

Dorothea Heilmann
Hey! Ich bin Doro und ich würde gerne eure Interessen in der Hochschulpolitik als weiteres Mitglied des ProRats vertreten. Ich selbst habe Rechtswissenschaften in Leipzig studiert und promoviere nun an einem Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Medienrecht bei Herrn Professor Dr. Gersdorf zum Thema (kurz) Suchmaschinen, wobei der Schwerpunkt der Untersuchung deren grundrechtliche Einordnung und die Etablierung eines neuen Abwägungssystems ist.
Im Mai 2018 habe ich eine fakultätsinterne Veranstaltung ins Leben gerufen, die sog. „Brown-Bag-Sessions“ (BBS). Ziel des Ganzen ist es, für alle Promovierende eine Plattform zu schaffen, auf der über Promotionsvorhaben diskutiert werden kann, bspw. in Form von kurzen Vorträgen mit anschließender Diskussionsrunde oder in einer offenen Gesprächsrunde. Da die BBS nicht nur auf inhaltliche Fragestellungen begrenzt sind, können hier ebenso Fragen zur technischen Realisierung der Dissertation (welches Schreibprogramm, Zitationshilfe, Formatierung, Veröffentlichung etc.) angesprochen werden. Auch wird Raum geboten, um „sein oder ihr Leid zu klagen“ bzw. sich Mut und Unterstützung zu holen. Lange Rede kurzer Sinn: Damit will ich sagen, dass ich bereits ein wenig Erfahrung mit den Belangen von Promovierenden sammeln durfte. Die BBS werde ich natürlich weiterhin leiten, aber zusätzlich möchte ich gerne die Interessen der Promovierenden der gesamten Universität vertreten und auf diese Weise zugleich Einblicke in andere Fachschaften bekommen. Ich würde mich für eine verbesserte Vernetzung der Promovierenden (untereinander und fachübergreifend) einsetzen sowie für die Etablierung von Veranstaltungen, die sich etwa mit der technischen Realisierung der Dissertation befassen.
Von meiner Diss lenke ich mich übrigens mit guter Musik, Bouldern, Radfahren und am See chillen ab.

Luisa Fernanda Manrique Molina
#Das hat mich dazu bewogen, zu promovieren: Eine Promotion ist eine große Herausforderung, die ich gerne unternehmen möchte, weil ich weiter mich verbessern möchte, um eine vorbildliche Dozentin und Forscherin zu sein. In meinem Land, Kolumbien, gibt es leider nicht so viele Doktoren, die die neue Generationen von Studierenden unterstützen können. Als ich eine DAAD Stipendiatin war, haben mich die deutsche Kultur und Wissenschaft sehr überzeugt, deswegen wollte ich immer zurück nach Deutschland kommen, um zu promovieren.
#Mein Doktorandenleben habe ich mir so vorgestellt … tatsächlich ist es aber so…: Ich habe es mir wie ein ruhiges, sehr fokussiertes Leben mit einem klaren Ziel vorgestellt, eigentlich ist das nicht ruhig, es gibt viele Veränderungen und neben den intelektuellen Herausforderungen gibt es noch viel mehr Situationen, mit den man nebenbei jonglieren muss.
#Beim ProRat mache ich mit: Ich würde gerne die anderen Promovierenden zuhören und unterstützen, auch bei den verschiedenen Themen meine Meinung dazu sagen um eine vielseitige Diskussion zu förden
#Eine Weisheit/ ein Ritual / ein Gedanke etc., dank dessen ich auch in schwierigen Zeiten mit meiner Diss durchhalte: Gott ist immer bei uns, alles hat einen Grund
#Das Schönste/Bescheidenste am Promovieren ist…: die Möglichkeit meine Selbstdisziplin zu verbessern
#Neben der Doktorarbeit fülle ich meine (Frei)Zeit am liebsten mit: Sport, Freunde, Familie und Glauben
#Meine Lieblingssnack während des Arbeitens an der Diss ist: Ab und zu Duplo
#Ich lenke mich von meiner Diss ab mit: Meine Kollegen und Kolleginnen

David Georg Reichelt
#Das hat mich dazu bewogen, zu promovieren: Nach der Masterarbeit hatte ich Lust, das Thema weiterzuverfolgen, und als sich dazu eine Gelegenheit ergab, habe ich die genutzt.
#Mein Doktorandenleben habe ich mir so vorgestellt … tatsächlich ist es aber so…: Ich hatte mir vorgestellt, dass man hauptsächlich an seiner Promotion arbeitet und nebenbei Forschungsprojekte bearbeitet – es war aber bei mir meist genau andersrum.
#Ich promoviere an der Uni Leipzig: … seit 2014 zum Thema „Empirische Untersuchung von Performanzproblemen auf Quelltextebene“
#Das würde ich mir als Verbesserung während meiner Promotionsphase wünschen: Meine Promotionphase geht (hoffentlich) in nicht allzu ferner Zeit zuende. Im Nachhinein wäre eine wünschenswerte Verbesserung gewesen, rechtzeitig eine Betreuungsvereinbarung abzuschließen.
#Beim ProRat mache ich mit: Um die Vernetzung innerhalb der Promovierendenschaft zu verbessern.
#Eine Weisheit/ ein Ritual / ein Gedanke etc., dank dessen ich auch in schwierigen Zeiten mit meiner Diss durchhalte: Wenn ich nicht mehr weiterkomme, gehe ich eine Runde joggen, danach kanns eigentlich immer weitergehen.
#Das Schönste/Bescheidenste am Promovieren ist…: Das Schönste: Die Freiheit, zu arbeiten wann und wie man will. Das Bescheidenste: Dass man Fortschritte nur sehr schlecht planen kann.
#Neben der Doktorarbeit fülle ich meine (Frei)Zeit am liebsten mit: Einem Nachmittag am Cossi, einem Abend an der Playstation oder natürlich eine der vielen ProRat-Veranstaltungen.
#Mein Lieblingssnack während des Arbeitens an der Diss ist: Knusperflocken.

Carsten Seemann
#Beim ProRat mache ich mit: Damit die Promovierenden einen guten Anlaufpunkt haben, andere Promovierende kennen zu lernen. Dies ist vor allem wichtig, wenn man, wie ich zur Promotion den Hochschulort wechselt, und man erst einmal keinen wirklich kennt. Abgesehen davon halte ich die Promovierendenschaft für einen wichtigen Teil der Universität. Deshalb braucht sie eine eigene Interessensvertretung, wenn nicht sogar einen eigenen Status in den akademischen Hochschulgremien.
#Das hat mich dazu bewogen, zu promovieren: In der Mathematik gibt es noch viel zu entdecken, und mich reizt die Idee, selbst etwas zu finden, das bislang noch kein anderer gesehen hat… Es ist wie eine Schatzsuche!
#Eine Weisheit/ ein Ritual / ein Gedanke etc., dank dessen ich auch in schwierigen Zeiten mit meiner Diss durchhalte: “Take pride in how far you have come. Have faith in how far you can go. But don’t forget to enjoy the journey.“
#Das Schönste/Bescheidenste am Promovieren ist…: Der Vorteil ist, man kann sich die Zeit selbst einteilen; der Nachteil ist, man kann sich die Zeit selbst einteilen.
#Mein Doktorandenleben habe ich mir so vorgestellt … tatsächlich ist es aber so…: Habe es mir vorgestellt wie studieren; es fühlt sich eher jedoch eher an wie Arbeit, da die Zeit nicht so schön in Semester geteilt ist.
#Neben der Doktorarbeit fülle ich meine (Frei)Zeit am liebsten mit: Der Gesellschaft anderer Leute, um über aktuelle Themen zu reden, Skat zu spielen, oder auch einfach mal ein Feierabendbier zu genießen.
#Meine Lieblingssnack während des Arbeitens an der Diss ist: RedBull!!
#Ich lenke mich von meiner Diss ab mit: youtube, facebook, whatsapp, und youtube 😉

Marie Viktoria Stuckenberg
#Das hat mich dazu bewogen, zu promovieren: Schon mit der Wahl meines Bachelorstudiengangs „Cognitive Science“ habe ich mich für eine forschungsorientierte Karriere entschieden. Auch mit meinem Masterstudium „Neurocognitive Psychology“ habe ich diese Ausrichtung weiterverfolgt. Daher war relativ früh klar, dass der nächste Schritt die Promotion ist. Besonders interessiert mich die Erforschung menschlicher Wahrnehmungsprozesse.
#Mein Doktorandenleben habe ich mir so vorgestellt … tatsächlich ist es aber so…: Mein Doktorandenleben habe ich mir wie einen festen Job vorgestellt, mit klar geregelten Arbeitszeiten. Tatsächlich ist es aber so, dass einen das Promotionsthema auch nach offiziellem Feierabend bzw. am Wochenende nicht ganz loslässt.
#Ich promoviere an der Uni Leipzig: Weil ich hier die Richtige Balance zwischen Fortbildung (über die „International Max Planck Research School“) und Promotionsbetreuung gefunden habe.
#Das würde ich mir als Verbesserung während meiner Promotionsphase wünschen: Ich würde mir eine bessere Balance zwischen Promotion und Familienleben wünschen.
#Beim ProRat mache ich mit: Weil ich mich hochschulpolitisch engagieren und mit Promovierenden aus anderen Fachgebieten vernetzen möchte.
#Eine Weisheit/ ein Ritual / ein Gedanke etc., dank dessen ich auch in schwierigen Zeiten mit meiner Diss durchhalte: Der Weg ist das Ziel.
#Das Schönste/Bescheidenste am Promovieren ist…:Das Schönste: Die Freiräume, die man sich nehmen kann und darf. Das Bescheidenste: Das Gefühl, dass man trotz Studium noch so einiges erlernen muss.
#Neben der Doktorarbeit fülle ich meine (Frei)Zeit am liebsten mit: Aktivitäten mir meiner kleinen Tochter.

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