Der PromovierendenRat

Die Promovierendenvertretung der Universität Leipzig

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Unsere KandidatInnen 2016 – Part II

Mai 13th, 2016 by Lena Rosenbaum · Hinterlasse einen Kommentar

Hier stellen sich weitere KandidatInnen für die ProRat-Wahl 2016 vor. Erfahrt mehr darüber, wie sich das DoktorandInnenleben tatsächlich anfühlt, was man beim Schreiben snackt und was neben der Diss auch eine Rolle spielen sollte.

AUßERDEM: Lest, wie die KandidatInnen das Promovieren an der Uni Leipzig verbessern möchten – und weshalb ihr sie wählen solltet.

Anne-Kathrin Gitter

#Das hat mich dazu bewogen, zu promovieren: Ich wollte meine Staatsexamensarbeit ausbauen und weiter in der
Wissenschaft und Universität tätig sein.

#Ich promoviere an der Uni Leipzig weil…:ich an der Universität Leipzig bleiben wollte. Ich habe hier gute
Kontakte und bin seit dem Studium wissenschaftlich vernetzt.

#Das würde ich mir als Verbesserung während meiner Promotionsphase wünschen: Eine bessere finanzielle Absicherung 😉

#Beim ProRat mache ich mit weil …: ich mit dieser Tätigkeit mit daran arbeiten will, dass Promovierende  eine eigene universitäre Statusgruppe werden bzw. die Sichtbarkeit der Promovierenden inner- und außerhalb der Universität erhöht wird. Es gibt noch viele Hindernisse und Stolpersteine für junge Nachwuchswissenschaftlerinnen, insbesondere was Betreuungssituation, Finanzierung und Vernetzung betrifft. Ich sehe den ProRat als Forum und Vertretung aller Promovierenden, die sich mit unserer Arbeit identifizieren (wollen).

#Eine Weisheit/ ein Ritual / ein Gedanke etc., dank dessen ich auch in schwierigen Zeiten mit meiner Diss durchhalte: Wenn ich eine schwierige Phase durchmache, denke ich daran, wie sich die Arbeit anfühlt, ohne Gedanken an Rahmenbedingungen, an Finanzierungsfragen oder Zukunftsängste zuzulassen. Dann merke ich meistens wieder, wieviel Spaß mir die Forschung macht und ich habe neue Energie.

#Das Schönste/Bescheidenste am Promovieren ist…: Das Schönste ist die vollkommene Versenkung in das Thema. Die eigenständige Arbeit. Am Bescheidensten ist der ständige Zeitdruck.

#Das beste/ bescheidenste Vorurteil das ich über’s Promovieren bis jetzt gehört habe ist …: „Willst du nicht auch mal Geld verdienen?“

#Meine Lieblingssnack während des Arbeitens an der Diss ist: Natürlich frisches Obst und Gemüse 😉

#Ich lenke mich von meiner Diss ab mit: In der Sonne liegen.

Stefan Lehm

Ich bin Doktorand an der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften (GKO) der Uni Leipzig. Meine Dissertation habe ich im März 2016 am Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Historischen Seminars begonnen, wo ich seit fast 3 Jahren als Hilfskraft tätig bin. Vor dem Beginn meiner Diss. habe ich hier an der Uni von 2010 bis 2015 Lehramt mit den Fächern Geschichte und Biologie für Gymnasium studiert und mit einem M. Ed. abgeschlossen. Da mich die Liebe zur Geschichtswissenschaft nicht verlassen hat, wollte ich noch nicht zurück an die Schule, sondern noch weiter forschen – nicht zuletzt aus eigenem Interesse an meinem jetzigen Thema und dem nötigen Ehrgeiz, der mich nun antreibt. Die Entscheidung für Leipzig als Promotionsort fiel mir leicht, da mir die Stadt sehr gut gefällt und ich mich hier bereits gut eingelebt habe. Grundsätzlich denke ich, dass ich für ziemlich viele meiner Kommilitonen während meines Studiums wahrscheinlich eher ungewöhnlich war: Das äußerte sich unter anderem in regelmäßiger Teilnahme an freiwilligen Vorlesungen und Veranstaltungen, dem Lernen von alten Sprachen (ich hatte tatsächlich Freude daran) und meinem Engagement für den Fachschaftsrat Geschichte in meinem letzten Studienjahr.

Über mein Doktorandenleben kann ich jedoch leider gegenwärtig noch nicht viel berichten, da ich noch nicht so lange dabei bin. Ich stelle mir aber vor, dass es nicht immer leicht sein wird, über einen so langen Zeitraum kontinuierlich und konzentriert am Projekt zu arbeiten. Sicherlich werden demotivierende Phasen kommen, doch dabei halfen mir bislang immer Freunde, Familie und viel frische Luft – wenn’s gar nicht mehr ging – sodass ich davon überzeugt bin, meine Promotion auch wieder mit diesen Unterstützern schaffen zu können.

Nach einer halbjährigen Pause möchte ich nun gern wieder einen Teil meiner Freizeit damit verbringen, mich für andere einzusetzen und zu engagieren. Dabei möchte ich vor allem versuchen, eine Anlaufstelle für diejenigen zu schaffen, denen Schwierigkeiten das Vorankommen während der Promotion erschweren. Außerdem hoffe ich, viel Neues kennenzulernen, da ich gern über den Tellerrand schaue, neue Kontakte zu knüpfen und mit einem engagierten Team zusammenzuarbeiten, wenn es darum geht, die Promovierenden der Uni Leipzig zu vertreten.

Enrico („Rico“) Macholdt

#Promotion: seit Oktober 2015 als Computational Population Geneticist am MPI-EVA Leipzig

#Zugehörigkeit: Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie

#Werdegang: M.Sc. Biologie und Bioinformatik an der Uni Leipzig

#Motivation für den ProRat: Ich will in den ProRat, um selbst etwas für meine und eure Promotionsbedingungen zu tun. Eine Fakultätsübergreifende Strukturierung der Promotion ist mein großes Ziel.

#Motivation für meinen PhD: Das eigene Projekt von der Konzeption zur Veröffentlichung zu bringen. Mit allen Hochs und Tiefs.

#Motivation im PhD Alltag: Schokolade, Koffein, Zeitdruck und Schokolade

Erfahrt mehr über unseren anderen KandidatInnen im Part I

Übrigens: Persönlich kennenlernen könnt ihr unsere KandidatInnen auf der Party zum neuen Promotionsleitfaden. Hier mehr Infos

Tags: Vertreten