Der PromovierendenRat

Die Promovierendenvertretung der Universität Leipzig

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Resümee zum Tag der Promovierenden

November 23rd, 2015 by Lena Rosenbaum · Hinterlasse einen Kommentar

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Besucherandrang auf dem TdP (Foto: Sven Reichold)

Einen Tag wie diesen für und von Promovierenden, hat es bisher noch nicht an der Universität Leipzig gegeben. Deshalb möchten wir an dieser Stelle erst einmal die Bilder für sich sprechen lassen.

Der Tag der Promovierenden wurde am 28. Oktober 2015 mit Begrüßungsworten der Rektorin der Universität Leipzig, Prof. Dr. Beate Schücking, dem Prorektor für Forschung und Nachwuchsförderung, Prof. Dr. Matthias Schwarz, und Vertretern des Promovierendenrates eröffnet. Direkt im Anschluss fand der Eröffnungsvortrag „Multimodales Arbeiten in den Geisteswissenschaften“ von Prof. Ulrich Johannes Schneider statt. In den daran anschließenden Impulsvorträgen, konnten sich Promovierende und Promotionsinteressierte über die verschiedenen Möglichkeiten der Promotion an der Universität Leipzig und HTWK Leipzig informieren. Zudem wurden Finanzierungsmöglichkeiten der Promotions- und Post-Doc-Phase sowie von Auslandsaufenthalten während der Promotion aufgezeigt. Die Rückmeldungen des Publikums zeigte, dass es gerade in Hinblick auf die beiden Punkte

  • Art und Weise des Promovierens (strukturiertes Promovieren; immatrikulierte oder externe Promovierende)
  • Finanzierung (Projektstelle, Mitarbeiterstelle, WHK, externe Finanzierung)

großer Informationsbedarf bei allen Promotionsinteressierten oder gerade frisch in die Promotion gestarteten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler besteht. Entsprechend groß war auch der Andrang an den Informationsständen außerhalb der Vortragssäle. Hier waren neben den Organisatoren (HTWK Leipzig, Promovierenden Rat Universität Leipzig, Research Academy Leipzig)  z.B. auch die Selbst Managment Initiative Leipzig (Smile) und die Mittelbauinitiative Leipzig vertreten.

Gegen 18 Uhr stieg der Besucherstrom deutlich an. Der Grund dafür: Das in der Wissenschaftscommunity immer beliebter werdende Format des Science Slam. Ziel des Wettstreites ist es, das eigene Forschungsprojekt unterhaltend und überzeugend innerhalb weniger Minuten ans Publikum zu bringen. Denn das entscheidet, wer als Gewinner des Abends die Bühne verlässt und damit Ruhm und Anerkennung für seine Forschung beim Laien eingestrichen hat. Bereits im Vorfeld wurde das große Interesse an diesem außergewöhnlichen Wettstreit signalisiert. Kein Wunder, dass sich der Science Slam zum Highlight des Tages entwickelte. Über 200 Besucher fluteten den neuen Vortragsraum in der Bibliotheca Albertina und heizten dadurch die Slammer-Stimmung ordentlich an. Sechs Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler bewiesen ihre Qualitäten als Entertainer und zeigten, dass Forschung nicht durch Fachchinesisch sondern durch außergewöhnliche Präsentationen, die weder Vergleiche zu Comicfiguren noch persönliche Beziehungserlebnisse scheuen, den Nerv der Zuhörer treffen. Um es jetzt kurz und schmerzlos zu machen, am Ende setzte sich mal wieder eine durch: Die Liebe. Die Liebe ging dem Publikum über Fernsehen, über Biomasse, sogar über Homer Simson. Ihr versteht gerade nur Bahnhof? Dann lest hier den ausführlichen Bericht zum Science Slam nach und schaut euch hier das Video an. Wir waren jedenfalls absolut begeistert und haben uns gleich mal die Kontaktdaten vom Gewinner der Publikumsherzen Nils Rexin geben lassen. Nur für den Fall. Könnte ja nicht nur bei Liebesbriefen sondern auch beim Verfassen von Dissertationen nützlich sein…

Unser Gesamteindruck des Tages: Absolut gelungen und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Gemeinsam mit der HTWK Leipzig und der Research Academy Leipzig gelang es uns, eine Veranstaltung für euch, die Promovierenden und Promotionsinteressierten auf die Beine zu stellen, die uns jede Menge Spaß gemacht hat und auf jeden Fall einer Fortsetzung würdig ist. Das jedenfalls ziehen wir als Quintessenz aus dem Feedback der Vortragenden, Slam-Teilnehmer und der positiven Rückmeldung, die es von euch gab. Wir möchten uns an diese Stelle noch einmal bei allen aktiv Mitwirkenden bedanken und hoffen auch nächstes Jahr wieder auf eine gelingende Zusammenarbeit im Interesse aller Promovierenden und Promotionsinteressierten.

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