Der PromovierendenRat

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‚Überwindung körperlicher Grenzen‘ – Promotionsvorträge 23.11.10

November 17th, 2010 by Felix Frey · Hinterlasse einen Kommentar

Mit der Überwindung verschiedenartiger Grenzen und ‚Beschränkungen’ des menschlichen Körpers befasst sich der zweite Abend der Promotionsvortragsreihe des PromovierendenRats am Dienstag, dem 23.11.2010, ab 19 Uhr (Programm).

Im Vortragssaal der Bibliotheca Albertina gibt zunächst Evelyn Kleinert in ihrem Vortrag einen Überblick über den psychologisch-soziologischen Forschungsstand zu Hintergründen und Motiven (offen) homosexueller Elternschaft – biologisch scheinbar ausgeschlossen, tatsächlich immer häufiger gelebt.

Mit den kulturell-normativen und sozialen Implikationen und Konsequenzen von Körperprothesen als Instrumenten zugleich der Rehabilitation wie sozialen Zurichtung ‚geschädigter’ bzw. ‚mangelbehafteter’ Körper beschäftigt sich der Soziologe Christian Fröhlich im zweiten Vortrag des Abend.

Anschließend wird dem herkömmlichen Verständnis des Tanzes „auf die Sprünge“ geholfen. „Wir sprechen eigentlich nur durch unsere Körper“ – unter diesem Motto zeigen Mitglieder der RollstuhlTanzCombo „U can’t touch this“ in einer Impro-Performance die Möglichkeiten zeitgenössischen integrativen Tanzes und die Freiheit seiner Bewegungen. Ein besonderer Dank hierfür geht an das Soziokulturelle Zentrum „Die Villa“.

Eindrücke zu „U can’t touch this“ gibt es hier:

http://www.youtube.com/watch?v=zoVOLPXBlD8

http://www.youtube.com/watch?v=JmVhgfJgIYE

In diesem Zusammenhang ein Hinweis: Im Rahmen der TANZFILMWOCHE läuft am 11.12. um 16.30 Uhr im Prager Frühling der Film zum Projekt „U can’t touch this – Ein Adler im Rollstuhl“ von Mark Michel, (Deutschland 2009, 55 min., http://www.kinobar-leipzig.de/cgi-bin/film.pl?filmId=158).

Der dritte Vortragsabend dieses Semesters findet am 11.1.2011, 19 Uhr, ebenfalls im Vortragssaal der Bibliotheca Albertina statt  und widmet sich dem Thema „Körper und Tod“. Die Referenten werden sein: Christoph Günther (Orientwissenschaften), der über“ Corpus delicti – der Körper als Tatwerkzeug“ sprechen wird, und Christoph Langer (Afrikanistik), zum Thema „Posthumes Bodybuilding. Präsentation und Repräsentation von Toten in Südghana“.

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